03.04.2020 Wählen wir den Weg der Zwietracht oder den Pfad der globalen Solidarität?

So fragt der Historiker Yuval Harari angesichts der Panepidemie.

„In dieser Krise sehen wir uns vor zwei besonders wichtige Entscheide gestellt: Erstens jenen zwischen totalitärer Überwachung und republikanischer Ermächtigung der Bürger. Zweitens jenen zwischen nationalistischer Isolation und globaler Solidarität.“

Und weiter mahnt Harari zu Vorsicht, sonst könnte „diese Epidemie als wichtige Wasserscheide in der Geschichte der Überwachung erweisen.“

Müssen wir jetzt auf einen solchen Kassandra-Ruf hören? Oder erfordert die aktuelle Grenzerfahrung schlicht uneingeschränkte, weltweite und lokale Sicherungsmaßnahmen?
Nur, wie schnell stellt das einmal als temporäre Notstandsmaßnahme eingeführte biometrisches Monitoring per Armband die Menschen vor die falsche Alternative, nämlich zwischen Freiheit und Gesundheit zu wählen?

Und inwiefern kann dem/der glaubhaft aufgeklärten, eigenverantwortlichen Bürger*in zugetraut werden, das Richtige tun?

Mehr dazu unter: https://www.nzz.ch/feuilleton/coronavirus-yuval-noah-harari-ueber-die-welt-nach-der-pandemie-ld.1547988