Recruiting: Was hat sich durch Fachkräftemangel und Remote Work verändert?

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind stets in einer Machtbalance. Aber diese verschiebt sich mal zu Gunsten des einen und zu Ungunsten des anderen. Aber inzwischen ist der Fachkräftemangel in aller Munde und was hat sich daraus und durch die Möglichkeit des Remote Work für das Rekrutieren neuer Arbeitskräfte verändert?

Unternehmen Bewerben sich bei Bewerbern

Es gibt immer weniger junge Leute und daher auch immer weniger Menschen, die arbeiten können und wollen und volle Leistung bringen können. Wer also die nötigen Arbeitskräfte haben will, muss sie aktiv umwerben und sich bei ihnen bewerben. Man rekrutiert sich im Idealfall die besten Leute von der Uni weg oder woanders her. Damit hat sich die Aufgabe, die Macht, schon etwas verschoben und man muss sich ins Zeug legen, um jungen Menschen etwas bieten zu können.

Anspruch Homeoffice

Und zu dieser Machtverschiebung kann auch gehören, dass junge Menschen sich das Recht auf Homeoffice erstreiten wollen. Warum dauernd ins Büro rennen, wenn man es auch gut von zu Hause machen kann? Warum immer noch im 20. Jahrhundert rumhängen? Und auch darauf müssen sich Betriebe mehr und mehr einstellen. Und es macht es auch möglich, da die Technik immer weiter voranschreitet. Die Unternehmen haben fast keine andere Wahl mehr, als genau diese Punkte anzusprechen und den jungen Menschen auch zu versprechen, dass da etwas zu machen ist.

Generell mehr Anspruch

Arbeitnehmer werden in Zukunft nicht mehr einfach nur als „Humankapital“ betrachtet werden. Sie werden weitergebildet werden müssen, sie werden gute Gehälter fordern und Unternehmen werden sich mehr und mehr auf Augenhöhe mit ihren Angestellten sehen, denn die Unternehmen brauchen dringend gut ausgebildete Arbeitskräfte und irgendwann überhaupt Arbeitskräfte und darauf sollten sich Unternehmen dringend einstellen, denn der Markt ist groß und die Welt ebenso und wer gut ausgebildet ist, kann auch in einem anderen Land sein Glück versuchen.