Arbeit und Europa

März - 1 Herr Puntila und sein Knecht

© Stephan Walzl

Sonntag, 1. März 2020, 16.00 Uhr
Debatte im Rahmen von DISKURSGEWITTER
Exerzierhalle - Oldenburgisches Staatstheater, Oldenburg (am Pferdemarkt)

Das Oldenburgische Staatstheater inszeniert ‚Herr Puntila und sein Knecht Matti‘ (Premiere 1948) von Bertolt Brecht und thematisiert damit die prekären Arbeitsverhältnisse in der Fleischverarbeitenden Industrie in unserer Region.
Wer arbeitet da eigentlich? Und wer sind die Arbeiter*innen? Und warum arbeiten in der Fleischverarbeitenden Industrie vorwiegend Menschen aus den (ost-)europäischen Ländern und unter welchen Bedingungen?

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Bilder aus der Inszenierung HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI am Oldenburgischen Staatstheater
© Stephan Walzl

Wir diskutieren die Arbeitsverhältnisse in unserer Region und im europäischen Kontext. Denn das europäische Freizügigkeitsgesetz von 2017 macht es möglich.
Mit drei Expert*innen schauen wir auf die Folgen dieser „Freizügigkeit“ und stellen uns die Frage, wie faire Arbeitsbedingungen aussehen könnten, ob es gar einen europäischen Mindestlohn braucht.

Zu Gast sind:

  • Pfarrer Peter Kossen, der sich für die Arbeiter*innen vor Ort einsetzt
  • Matthias Brümmer, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Oldenburg/Ostfriesland
  • Roluca Gheorghe, Mitarbeiterin des Projektes ‚Faire Mobilität‘, das Arbeiter*innen vor Ort betreut und sowohl praktische als auch mentale Hilfe anbietet

Nach kurzen Impulsvorträgen sind Sie herzlich eingeladen mitzudiskutieren!

Moderation: Nina Gmeiner

Kooperation mit der Sparte 7 des Oldenburgischen Staatstheaters