„Glänzende Aussichten“ zu Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit

1. - 15 Dezember Ausstellung "Glänzende Aussichten"

Dienstag, 1. Dezember - Donnerstag, 21. Januar 2021
Karikaturenausstellung von Misereor
Oldenburg:

  • Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14
    Zugang coronabedingt ausschließlich für Kund:innen des Bürgerbüros (mit Termnin).
  • Raum auf Zeit, Haarenstraße 11-15
    Bilder hängen in den Schaufenstern und sind von außen zu betrachten.
  • Ökumenisches Zentrum e.V., Kleine Kirchenstraße 12
  • Stadtplanungsamt, Industriestraße 1a, 2. Obergeschoss
    Öffentlicher Zugang während der Dienststunden (montags bis freitags, 8.00 bis 12.00 Uhr, sowie montags bis donnerstags, 13.30 bis 15.30 Uhr) unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln.
    Aus Gründen des Infektionsschutzes wird empfohlen, einen Termin für die Besichtigung telefonisch unter der Nummer 0441 235-2293 zu vereinbaren.

Aus dem Pressetext von Misereor:
In der Ausstellung Glänzende Aussichten wagen 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten humorvoll einen kritischen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. Auf witzige, verblüffende und manchmal erschreckende Weise werden die Kernanliegen und Themen aufgegriffen, denen sich MISEREOR, das katholische Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit aus Aachen, in seiner täglichen Arbeit widmet. Ob Klimawandel, Hunger, Menschenrechte oder Globalisierung, die 99 Karikaturen beleuchten die dunklen Seiten unseres westlichen Lebensstils. Sie konfrontieren uns mit den Zusammenhängen zwischen Weltpolitik und unserem individuellen Verhalten.

Wir fordern im Ausland Menschenrechte ein und schotten uns im Mittelmeer gegen Flüchtlinge ab. In einer Karikatur von Waldemar Mandzel sitzt ein europäischer Grenzschutzpolizist auf seinem Boot im Mittelmeer und tippt in seinen Laptop. „Wohnort? Beruf? Alter?“, fragt er die in Massen in Richtung des Bootes schwimmenden Flüchtlinge noch kurz vor dem Ertrinken.

Wir kritisieren die Konsumgesellschaft, kaufen aber kräftig weiter ein. „Warum weinst du denn, mein Kleiner?“, fragt die Großmutter ihren Enkel vor dem Schaufenster des Spielwarengeschäfts. „Ich hab das alles schon!“

Wir beklagen den Hunger in der Welt, während an der Agrarbörse mit Nahrungsmittelpreisen spekuliert wird. „Man wirft nicht mit Würstchen!“, ermahnt eine Mutter ihr Kleinkind. „Dafür musste ein Schweinchen ganz viel Soja fressen und viele arme Kinder mussten tagelang hungern!“

Es sind Perspektiven wie diese, die einen zum schmunzelnden Kopfschütteln veranlassen und vielleicht zu ein bisschen Selbstreflektion. „Ein herzhaftes Lachen hilft oft mehr als der erhobene Zeigefinger, um etwas zu verändern“, sagt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. „Indem die Karikaturen uns zum Lachen bringen, regen Sie zum Nachdenken an und fordern zum Handeln auf.“

 

Video des Erzbistums Bamberg zur Ausstellung auf Youtube:

 

Kooperation:

  • Stadt Oldenburg
  • Raum auf Zeit
  • Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V.