Normal? Zur Paradoxie der weißen Norm

Sept- 18 Normal? Zur Paradoxie der weißen Norm

Freitag, 25. September 2020, 16.00 - 20.00 Uhr
Vortrag und Workshop im Rahmen der
Veranstaltungsreihe: „Vom Versuch, nicht weiß zu denken“
Flyer zur Veranstaltungsreihe   (pdf)
Martin-Luther-Gemeindehaus, Eupener Straße 4 - 6, Oldenburg

Die Veranstaltung ist AUSGEBUCHT!

Wenn wir einer Schwarzhaarigen mit dunklerem Teint zu ihren guten Sprachkenntnissen gratulieren oder fragen, wo diese denn eigentlich herkomme, setzen wir deutsch oder europäisch mit weiß (und christlich) in eins. Unsere Definition von Realität und Normalität muss aber nicht das Maß aller Dinge sein. Die kritische Sicht auf Weißsein als Norm bedeutet Wahrheiten zu hinterfragen, die aus eurozentrischer Sicht gelten.

Wie können wir unseren Blick verändern und nicht im Eigenen das einzig Mögliche oder das einzig Wahre sehen? Welche Voraussetzungen sind nötig, damit eine Offenheit für die Welt wachsen kann? Auf jeden Fall braucht Weltoffenheit einen klaren Blick und die Bereitschaft das, was wir für normal halten, in Frage zu stellen.

Referentinnen:

  • Dr. Amma Yeboah, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Trainerin für Empowerment und Critical Whiteness, Köln
  • Dr. theol. Eske Wollrad, Expertin Critical Whiteness Studies, Ev. Zentrum Frauen und Männer gGmbH, Hannover

Kosten: 15,- / Studierende frei / inkl. Imbiss

Anmeldeschluss: Freitag, 11. September 2020

Kooperation der Veranstaltungsreihe:

  • Cine k
  • CMC Center for Migration, Education and Cultural Studies, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Oldenburg
  • Staatstheater Oldenburg

Unterstützt durch das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg