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"The times, they are a-changing"

Der Umgang mit Veränderungen in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Zusammenhängen fordert uns heraus. Immer wichtiger für eine Positionierung und Selbstbehauptung in dieser Situation werden Fähigkeiten wie kommunikative Kompetenz, Kreativität, Ideenreichtum, Improvisationstalent und Flexibilität. Dies gilt besonders für Arbeitsfelder, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht.

Die Ausbildung "Spiel- und Theaterpädagogik/Playing Arts" knüpft hier an. Ihr Anliegen ist es, neben der Vermittlung von Methoden und Formen kommunikativen Lernens wie z. B. Theater, Bewegung, Tanz, Spiel, Gestaltung und Kunst, die persönliche Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gestal- tungsfähigkeit zu erweitern und einen eigenen, stimmigen Leitungsstil zu finden.

 

Das Stichwort "Playing Arts" steht für einen umfassenden Blick auf das Spiel in allen seinen Ausdrucksformen. Dieser Ansatz wurde von Spiel- und TheaterpädagogInnen und KünstlerInnen entwickelt und betont das eigene, forschende Spiel in der Auseinandersetzung mit Themen, Materialien, Texten, Rollen oder dem Körper mit seinen Bewegungs- und Ausdrucksqualitäten. Denn: nur wer selbst spielt, kann andere glaubhaft zu ihrem eigenen Spiel anregen und anstiften.

Ein Maulheld

 

Die Ausbildung ist praxisnah aufgebaut und unterstützt durch ausführliche Supervisionseinheiten die Reflexion der erlebten Methoden und Erfahrungen und die Umsetzung in das je eigene Berufsfeld.


In der Ausbildung "Spiel- und Theaterpädagogik / Playing Arts"

  • Lernen Sie vielfältige Stilmittel und Methoden der Spiel- und Theaterpädagogik kennen
  • Entwickeln und erweitern Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit, Ihr Körperbewusstsein und Ihre Ausdrucksvielfalt
  • Sammeln Sie spielpädagogische Grundlagen, Ihr "Handwerkszeug"
  • Lernen Sie, spiel- und theaterpädagogische Einheiten zu konzipieren und in verschiedenen Kontexten anzuwenden
  • Erleben Sie Umgangs- und Arbeitsformen, die Kreativität und Phantasie fördern
  • Erweitern sie Ihre fachliche und persönliche Kompetenz als AnleiterIn

 

Zielgruppe

Die Ausbildung bietet sich besonders an als Kompetenzerweiterung für LehrerInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen, PastorInnen, DiakonInnen, ReligionspädagogInnen bzw. für StudentInnen dieser und angrenzender Fachrichtungen, die spiel- und theaterpädagogische Ansätze in ihre Arbeit integrieren möchten. Vorkenntnisse bzw. Theatererfahrung sind nützlich, aber nicht Bedingung für den Beginn der Ausbildung.


Die Ausbildung ist anerkannt als Angebot für die Weiterbildungsmaßnahme "Darstellendes Spiel für die Schule" (NLI), als FEA-Kurs und in der Pfarrer- fortbildung.

Ausbildungsstruktur

A: Grundkurse

  • 6 Wochenendseminare:
"Spiel und Biographie"
"Bewegung und Tanz"
"Grundlagen des Theaterspiels"
"Theatertechniken und Regie"
"Schatten- und Figurentheater"
"Rhytmus / Stimme / Sprache"

  • 3 Blockseminare, jeweils Mittwoch bis Sonntag:
"Maskenbau und Maskenspiel"
"Kunst / Playing Arts"
"Inszenierung und Präsentation"



B: "Begleitgruppen": 10 x eintägige Reflexions- und Supervisionstreffen

  • Reflexion der Grundkursseminare
  • Gestaltung und Anleitung einer ca. 5- stündigen spiel- und theaterpädagogischen Einheit zu einem selbst gewählten Thema durch jedeN TeilnehmerIn unter kollegialer Supervision
  • Vor- und Nachbereitung der eigenen Praxisprojekte
  • Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis der Spiel- und Theaterpädagogik


C: 2 Kolloquien

  • Das Halbzeitkolloquium (Freitag-Samstag): ermöglicht eine Reflexion des bisherigen Fortbildungsverlaufes und eine individuelle Zielformulierung für die zweite Ausbildungshälfte.
  • Im Abschlusskolloquium mit Zertifikatsübergabe (Wochenende) wird der Lernprozess während der gesamten Fortbildungszeit focusiert.

Auch hier arbeiten wir mit themenbezogenen kreativen Inputs sowie spiel- und theaterpädagogischen Arbeitsformen.


D: 2 Praxisprojekte

  • Im ersten Ausbildungsjahr: "Gruppenprojekt" - Entwicklung und Präsentation eines theaterpädagogischen Projektes / einer inszenierten Aktion in einer Gruppe mit anderen AusbildungsteilnehmerInnen
  • Im zweiten Ausbildungsjahr: Eigenverantwortliche Konzeption, Leitung und Dokumentation eines spiel- und theaterpädagogischen Projektes


E: 1 Besuch der Veranstaltung "Forum Spiel und Theater"

  • Tagesseminar mit Spiel- und TheaterpädagogInnen aus der Region zu speziellen Themen und Arbeitsfeldern

 

Träger

Die oldenburgische Ausbildung Spiel- und Theaterpädagogik/Playing Arts wird inhaltlich und organisatorisch getragen von der Akademie der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg in Kooperation mit der Ev. Heimvolkshochschule Rastede.
Bundesweit ist die Ausbildung eingebunden in das "Netzwerk Spiel und Kultur / Playing Arts e.V.", das aus der "Arbeitsgemeinschaft Spiel in der Ev. Jugend, AGS e.V" hervorging. Die AGS hat als bundesweit operierende Fachorganisation diese Ausbildung mehr als 20 Jahre angeboten und weiterentwickelt. In Zusammenarbeit mit vielen Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung  haben Hunderte von TeilnehmerInnen diese Ausbildung absolviert.
Das Netzwerk Spiel und Kultur/Playing Arts e.V. bietet für alle Interessierten ein Forum für die Auseinandersetzung mit Fragen von Spiel, Gestaltung/Ästhetik und die Behandlung von grundsätzliche Themen wie Lernen, Bildung und Lebensart im 21. Jahrhundert.

 

Termine:

  • Informationsabend: 09. November 2006
  • Anmeldeschluss: 08. Januar 2007
  • Kennenlern- und Aufnahmetag: 27. Januar 2007
  • Einstiegsseminar Spiel: 02. - 04. März 2007
  • Erstes Begleitgruppentreffen: 27. - 28. April 2007
  • Forum Spiel und Theater (Performance- Kunst) 02.Juni 2007 (9.00 Uhr bis 17.30 Uhr)
    • (im Rahmen der Ausbildung muss mind. 1 Forum besucht werden)
  • Bewegung und Tanz: 22. - 24. Juni 2007
  • Maskenbau und Maskenspiel: 19. - 23. September 2007
  • Grundlagen des Theaterspiels: 09. - 11. November 2007
  • Forum Spiel und Theater 01. Dezember 2007 (9.30 Uhr bis 17.30 Uhr)
  • Theatertechniken und Regie: 18. - 20. Januar 2008
  • Realisierung der Gruppenprojekte inkl. Vor- und Nachbereitungstreffen: Januar - Juni 2008
  • Halbzeitkolloquium: 28. - 29. Juni 2008
  • Kunst / Playing Arts (5 Tage): 17. - 21. September 2008
  • Schatten- / Figurentheater: 14. - 16. November 2008
  • Rhythmus / Stimme / Sprache: 06. - 08. Februar 2009
  • Projektphase eigenes Projekt: im Frühjahr 2009
  • Inszenierung / Präsentation (5 Tage): 03. - 07. Juni 2009
  • Abschlusspräsentation in Oldenburg: 07. Juni 2009
  • Abschlusskolloquium: 21. - 23. August 2009
Die Seminare werden in der Regel in der Ev. Heimvolkshochschule Rastede

durchgeführt. Für zwei Block-Seminare nutzen wir die Tagungsstätte »Mikado« in Horstedt bei Bremen.

Kosten

  • 2030 € Gesamtkosten für alle Seminare (inkl. Unterkunft im DZ und Verpflegung). Der Gesamtpreis ist bereits durch kirchliche und staatliche Zuschüsse subventioniert.
  • Hinzu kommen die Seminarkosten für die Teilnahme am Forum Spiel- und Theater (20 €).
  • Kosten für den Kennenlern- und Aufnahmetag: 30 € (inkl Verpflegung).

Die Ausbildungsgebühren werden in 4 Raten fällig. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber, um gegebenenfalls einen Zuschuss zu erlangen.

ReferentInnen

  • Ute Axnick, Kunsttherapeutin, Bad König
  • Franziska Braegger, Schauspielerin, Schweiz
  • Uwe Fischer, Spiel- und Theaterpädagoge (AGS) / Gestalttherapeut, Oldenburg
  • Hermine Haase, Künstlerin, Bremen
  • Birgit Kirchhoff, Tanzsozialtherapeutin, Oldenburg
  • Walter Menzlaw, Regisseur, Herxheim
  • Karin Orth, Musikerin / Schauspielerin, Osnabrück
  • Renate Raschen, Spiel- und Theaterpädagogin (AGS) / Transaktions- analytikerin (CTA), Wangerooge
  • Heike Scharf, Spiel- und Theaterpädagogin (AGS) / Regisseurin, Rastede
  • Len Shirts, Schauspieler, USA
  • Ralf Siebenand, Musiker, Osnabrück
  • Karin Stölting, Spiel- und Theaterpädagogin (AGS), Oldenburg

 

Anmeldung und Kontakt

  • Die vorläufige Anmeldung erfolgt mit dem Kontaktformular
  • Anmeldeschluss: 08. Januar 2007
  • Das Kennenlern- und Aufnahmeseminar findet am 27. Januar 2007 statt
  • Bitte melden Sie sich auch für den Informationsabend am 09. November von 18.00 bis 21.00 Uhr in Oldenburg an.

 



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